steffen scholz2

3 Fragen,
3 Anworten.

Steffen Scholz
Straßen.NRW

Ich freue mich, dass wir nun für die Region wichtige Straßen- und Radwegebaumaßnahmen angehen können. In den vergangenen vier Jahren war das wegen der verkehrlichen Situation sehr schwierig.

„ByeByeBye!”
Was werden Sie als Unternehmen oder als Mensch garantiert NICHT vermissen, wenn die Brücke nach der vierjährigen Sperrung endlich wieder geöffnet ist? Gibt es etwas, das Sie getrost, hochoffiziell und/oder mit einem Augenzwinkern verabschieden möchten? (Alternativ: Worauf freuen Sie sich jetzt, wo die Brücke geöffnet wird, am meisten?)

Wir werden mit Sicherheit nicht vermissen, dass unsere Straßen derart stark durch die Umleitungs- und Ausweichverkehre belastet sind. Die Straßen und Brücken im nachgeordneten, klassifizierten Streckennetz sind für die Belastungen der zurückliegenden vier Jahre nicht bemessen.

„Blüten der Krise“
Ist in der Zeit der Brückensperrung vielleicht auch etwas GUTES entstanden? In Ihrem  Unternehmen, in Ihrem eigenen Leben? Haben Sie etwas gelernt, etwas probiert, etwas erfunden? Ein Problem kreativ und gut gelöst?

Die Sperrung hat dazu geführt, dass die Bedeutung einer funktionierenden Straßeninfrastruktur bewusst geworden ist. Außerdem ist die Region enger zusammengerückt und hat ihre Kompetenzen und Verantwortungen zielgerichtet eingebracht. Durch einen gemeinsamen Dialog lassen sich Ziele schneller und besser erreichen.

„Wünsch Dir was”
Ihr Wunsch an Land & Bund: Was ist jetzt für Südwestfalen wichtig?

Wichtig wird auch zukünftig sein, dass wir in der Region den gemeinsamen Schulterschluss im Sinne eines gemeinsamen Zieles erhalten. Wir haben alle in der zurückliegenden Zeit erlebt, wie wichtig die Straßeninfrastruktur für die Region ist. Für deren Erhalt und Modernisierung sind aber auch Baustellen notwendig, die oftmals nicht ohne Verkehrseinschränkungen funktionieren. Ich würde mir wünschen, dass es für die Bau- und Unterhaltungsmaßnahmen nun ein größeres Verständnis gibt. Letztendlich verbessern sie langfristig die Mobilität in der Region.