
3 Fragen,
3 Anworten.
Uta Neumeister
Handwerkskammer Südwestfalen
„ByeByeBye!”
Was werden Sie als Unternehmen oder als Mensch garantiert NICHT vermissen, wenn die Brücke nach der vierjährigen Sperrung endlich wieder geöffnet ist? Gibt es etwas, das Sie getrost, hochoffiziell und/oder mit einem Augenzwinkern verabschieden möchten? (Alternativ: Worauf freuen Sie sich jetzt, wo die Brücke geöffnet wird, am meisten?)
Die jahrelangen Umwege haben unsere Betriebe dreifach getroffen: Kunden erreichten unsere Handwerksbetriebe schlechter, die Handwerker kamen schwerer zu ihren Auftraggebern, und für unsere Arbeitnehmer wurden die Wegstrecken zur Belastung – die Herausforderung im Verkehr machte auch die Personalbindung und Fachkräftesicherung sehr viel schwerer. Diese Fachkräfte-, Zeit- und damit Geldverluste gehören nun bald der Vergangenheit an – eine enorme Erleichterung für die täglichen Arbeitsabläufe.
„Blüten der Krise“
Ist in der Zeit der Brückensperrung vielleicht auch etwas GUTES entstanden? In Ihrem Unternehmen, in Ihrem eigenen Leben? Haben Sie etwas gelernt, etwas probiert, etwas erfunden? Ein Problem kreativ und gut gelöst?
Trotz der Widrigkeiten hat die Krise auch Positives bewirkt: Unsere Handwerksbetriebe haben sich digital weiterentwickelt, regionale Lieferketten gestärkt und vor allem – die beispiellose Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Handwerk hat gezeigt, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Diese Kooperationskultur ist ein echter Gewinn für die Zukunft.
„Wünsch Dir was”
Ihr Wunsch an Land & Bund: Was ist jetzt für Südwestfalen wichtig?