geht doch truck

Aber — Was geht?

Brücken in Rekordzeit bauen! Nach vier Jahren des Stillstands durch eine gesperrte Autobahn geht es in einer der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands – Südwestfalen – endlich wieder voran!

Alles geht.

Als am 02.12.2021 die Rahmedetalbrücke auf der A45 gesperrt wurde, verlor die Region Südwestfalen ihre infrastrukturelle Lebensader: Der wirtschaftliche Schaden der Sperrung beläuft sich auf rund 1,5 Milliarden Euro.

Mit der Rekord-Wiederfreigabe am 22.12.2025 kehren Normalität, Jobs sowie Wirtschaftskraft zurück – und mit ihnen ein neues Bewusstsein:

Südwestfalen steht heute für die Gewissheit, dass in Deutschland alles geht, wenn Entscheidungsträger Mut haben, die richtigen Prioritäten setzen und anpacken.

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2021

02.12.2021
Sperrung Rahmedetal­brücke

Plötzlich ist nichts mehr wie es war: Die A45, zentrale Verkehrsachse und Südwestfalens, wird kurzfristig gesperrt. Der Grund: schwerwiegende, nicht reparable Schäden an der Rahmedetalbrücke. Innerhalb weniger Stunden steht gefühlt eine ganze Region im Stau – mit spürbaren Folgen für Alltag und Wirtschaft.

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2022

27.02.2022
„Lasst uns Brücken bauen“

Ein Bild, das um die Welt geht: In einer spektakulären Nacht-und-Nebel-Aktion malt ein Künstlerkollektiv aus Lüdenscheid eine 300 Meter lange Friedensbotschaft auf die gesperrte Rahmedetalbrücke. Die Aktion zieht national und international Aufmerksamkeit auf sich.

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2023

07.05.2023
Achtung, Sprengung!

Drei, zwei, eins – Zündung! Mit einem Knopfdruck und 2.000 Sprengladungen stürzen alle zehn Pfeiler der Rahmedetalbrücke gleichzeitig ein. Den Rest erledigen die Schwerkraft sowie die 17.000 Tonnen Stahl und Beton.

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2023

05.10.2023
Baubeginn der neuen Brücke

Der Neubau beginnt! Bis Oktober 2023 wird das Baufeld geräumt – die Überreste der gesprengten Brücke und das Fallbett werden abtransportiert. Mit dem Start der Arbeiten an der neuen Rahmedetalbrücke kehrt die Zuversicht nach Südwestfalen zurück: Es geht voran!

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2025

22.12.2025
Freie fahrt auf der
Rahmedetal­brücke

Die große „Stahlhochzeit“ ebnet den Weg: Im Februar 2025 werden die ersten beiden Brückenhälften exakt zueinander ausgerichtet und miteinander verschweißt. Im Dezember 2025 – Monate früher als geplant – ist es endlich soweit: Die Rahmedetalbrücke ist nach einer Rekordbauzeit wieder befahrbar!

Brücken­wind
für Deutsch­land.

signet

Brü•cken•wind

[ˈbrʏkənvɪnt]

Bedeutung:

Bezeichnet die positive Dynamik, die durch den Rekord-Bau der Rahmedetalbrücke entsteht. Steht für Rückenwind und Zuversicht: dafür, dass große Infrastrukturprojekte in Deutschland gelingen können. Und dafür, dass Südwestfalen selbst wieder angebunden ist und starken Brückenwind für Deutschland erzeugt.

Herkunft:

Südwestfalen

Beispiel:

„Die Wiedereröffnung der A45 bringt Brückenwind – für Südwestfalen und darüber hinaus.“

Südwest­falen:
Geht nicht,
gibt's nicht.

So muss es weiter­gehen!

stoffels

Das Bautempo der Rahmedetalbrücke muss den Maßstab für die Zukunft setzen.

Das außergewöhnlich hohe Bautempo beim Neubau der Rahmedetalbrücke muss künftig der Maßstab für die Sanierung und Modernisierung unserer Verkehrsinfrastruktur in ganz Deutschland sein. Das Projekt hat eindrucksvoll gezeigt, was möglich ist, wenn alle Akteure in der Region an einem Strang ziehen. Planungs- und Genehmigungsverfahren deutlich schneller und effizienter gestalten zu wollen, ist für die Zukunft zwingend notwendig.

Ralf Stoffels

Präsident der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen
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So etwas müssen wir künftig dringend vermeiden!

Unsere Gesellschaft lebt von Mobilität. Die Verkehrsinfrastruktur ist dafür das unverzichtbare Rückgrat. Wirtschaft, Pendler und Reisende leiden massiv unter Bröckelbrücken, auf Verschleiß gefahrene Straßen und jahrzehntelanger Vernachlässigung der Schieneninfrastruktur. Die Sperrung der Rahmedetalbrücke war ein Gau, aber nur die Spitze des Eisberges. So etwas müssen wir künftig dringend vermeiden! Dass die neue Brücke nun ein halbes Jahr schneller als erwartet freigegeben werden kann, macht Mut und zeigt: Es geht, wenn alle an einem Strang ziehen! Das darf aber kein Einzelfall bleiben. Dieses Tempo muss Maßstab für künftige Projekte werden. Danke allen, die das möglich gemacht haben!

Andreas Müller

Landrat Siegen-Wittgenstein
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Der neue Maßstab

Die Eröffnung der A45-Rahmedetalbrücke ist ein Tag der Erleichterung und des Durchatmens – für unsere gesamte Region. Mit der Freigabe endet eine Zeit enormer Belastungen für Menschen und Unternehmen. Ein solches Szenario, also eine Sperrung einer zentralen Hauptverkehrsader von einem auf den anderen Tag, darf nicht noch einmal passieren. Jetzt steht die Rahmedetalbrücke – auch für Fortschritt und Zukunft. Das muss der neue Maßstab sein.

Ralf Schwarzkopf

Landrat Märkischer Kreis
ferber

Zusammen ist man weniger allein.

In den vergangenen vier Jahren haben wir trotz des Brücken-Staus auf betrieblicher Ebene etwas bewegen können für diejenigen, die im Pendelverkehr enorm unter der Sperrung der A45 gelitten haben. Wir haben Brücken gebaut: Ob es Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen zur Verbesserung der Situation waren oder eben auch gemeinsame politische Aktionen, wo wir unsere individuellen Interessenlagen etwas nach hinten gestellt haben. Diese Zusammenarbeit soll auch unsere Region in Zukunft besonders machen. 

Fabian Ferber

Erster Bevollmächtigter, IG Metall Märkischer Kreis
gökce

Unsere Forderung: Weiterbauen im A45-Tempo!

Auf der A45 konnte die geplante Bauzeit verkürzt werden. So sollte es auch bei zukünftigen Infrastrukturprojekten sein. Es sind weitere Bauarbeiten zu erwarten: zum Beispiel auf den Bundes- und Landesstraßen, die in den vergangenen Jahren als Umleitungsstrecke gedient haben, auf weiteren Brücken der A45 und im Lennetal auf der B236. Wir fordern eine zügige und sinnvolle Abarbeitung der anstehenden Bauprojekte.

Özgür Gökce

Geschäftsführer des Märkischen Arbeitgeberverbandes
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Stillstand überwunden!

Die Wirtschaft und Bevölkerung in Südwestfalen atmen auf. In Rekordzeit wird nun ein erster Brückenteil freigegeben – den Prophezeiungen zum Trotz wurden alle Wege geebnet, um diese Leistung möglich zu machen. Deutschland kann – wenn es will und sich konsequent auf Problemlösungen fokussiert. Dann wird Bürokratie überwunden, Kreativität entfacht und Spitzenleistung erbracht. Danke an alle die das möglich gemacht und damit ein Beispiel für zukünftige Projekte gegeben haben.

Johannes Huxol

Vorsitzender des Vereins „Wirtschaft für Südwestfalen“
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Geht doch!

Die gesamte Region und insbesondere die direkt betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen haben unter der Brückensperrung auf der A 45 gelitten. Nun ist es endlich soweit und Dank der gemeinsamenBemühungen in Südwestfalen erfolgt die Brückenfreigabe eher alsursprünglich geplant. Geht doch! Und das ist hoffentlich ein gutes Beispiel für weitere wichtige Infrastrukturprojekte, die zwingend folgen und effizient umgesetzt werden müssen!

Thomas Grosche

Aufsichtsratsvorsitzender Südwestfalen Agentur GmbH, Landrat Hochsauerlandkreis
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Eine Lebensader des Sauerlandes pulsiert wieder.

Wohl niemand ahnte bis zum 2. Dezember 2021, welchen Schaden das Fehlen eines 453 Meter langen Stahlbetonbauwerks in Südwestfalen und für Hunderttausende von Menschen anrichtet. Die Sperrung der Rahmedetalbrücke hat aber eine Lebensader des gesamten Sauerlands und damit des Kreises Olpe durchtrennt. Dass die Sauerlandlinie A 45, gerne auch „Königin der Autobahnen“ genannt, ab dem 22. Dezember wieder durchgehend pulsiert, klingt wie eine frohe Botschaft rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest. Ich danke allen, die dafür gesorgt haben, dass der Neubau schneller fertiggestellt wurde, als ursprünglich geplant und befürchtet.

Theo Melcher

Landrat Kreis Olpe
geruschkat

Bund in der Verantwortung für die regionale Verkehrsinfrastruktur.

Die Auswirkungen der Vollsperrung der A45 reichen weit über die offiziellen Umleitungsstrecken hinaus und haben in der gesamten Region erhebliche Schäden an der Verkehrsinfrastruktur verursacht. Aus Sicht der regionalen Wirtschaft darf sich die Verantwortung des Bundes daher nicht auf die Sanierung der ausgewiesenen Umleitungsstrecken beschränken, sondern muss vielmehr auch auf den Erhalt und die Sanierung der regionalen Verkehrsinfrastruktur einbeziehen. Und auch zur Wiedergutmachung der strukturellen Schäden in der Region braucht es weitere Strukturfördermittel.

Dr. Ralf Geruschkat

Hauptgeschäftsführer der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen
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Unsere Unternehmen stehen unter Druck

Es ist erfreulich, dass durch richtig gesetzte Anreize auf der A45 die Bauzeit verkürzt worden ist. Bei weiteren Infrastrukturprojekten sollte zukünftig ähnlich vorgegangen werden. Wir brauchen eine zügige und sinnvolle Abarbeitung der anstehenden Bauprojekte, denn unsere Unternehmen stehen im internationalen Wettbewerb unter enormem Druck. Jede Verzögerung der Logistik wirkt sich direkt auf die Wettbewerbsfähigkeit aus. Auch das Investitionspaket der Bundesregierung muss dem Rechnung tragen und Straße und Schienen nun überall entschlossen und zügig sanieren.

Christian Lepping

Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Lüdenscheid
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Gemeinsam Brücken bauen – für die Region in der wir gerne leben

Unter dieses Leitmotiv hatte ich vor drei Jahren die Antrittsrede bei meiner Amtseinführung gestellt. Für die Menschen in der Region rund um Lüdenscheid ist die Brückeneröffnung der A45 ein bedeutender und zugleich entlastender Tag.  Herzlichen Dank an alle Akteure, die sich für den zügigen Neubau eingesetzt haben. Ein starkes Signal für „ein neues WIR“ in Südwestfalen.

Heinrich Böckelühr

Regierungspräsident
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Schnellstmöglicher sechsstreifiger Ausbau muß Priorität haben

Der Ausbau der A45 muss mit höchster Priorität und deutlich beschleunigt vorangetrieben werden. Nur ein schnellstmöglicher sechsstreifiger Ausbau kann die Leistungsfähigkeit der Strecke sichern und die prognostizierten Verkehrszuwächse zeitnah aufnehmen. Dabei sollte der Ausbau so konzipiert sein, dass der sechsstreifige Ausbau und die Erneuerung der Brücken simultan und aus einem Guss erfolgen. Da hierfür keine wesentlichen Trassenverlagerungen erforderlich sind, muss der Bund die Voraussetzungen schaffen, um grundsätzlich auf langwierige Planfeststellungsverfahren verzichten zu können.

Marc Simon

Vizepräsident und Vorsitzender des Verkehrsausschusses der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen

Wie geht's,
Wie steht's?

Von Dingen, die nun endlich vorbei sind, über überraschend Positives während der Sperrung bis hin zu Anliegen an Politik und Wirtschaft – Stimmen, Rückblicke, Wünsche und Hoffnungen von Menschen aus allen Ecken Südwestfalens.

Und wie geht's
Ihnen?

ENdlich wieder Brausen!

Marlies F.

wurd auch mal zeit verdammt!!!!!!

Walter p.

Viele Familien atmen auf. Vielen Dank an alle, die das ermöglicht haben.

Tobias S.

Endlich, endlich, endlich. Baut jetzt ma schön weiter.

Hajo M.

Dieses TEMPO haut mich aus den Socken+Sandalen.

Viktor D.

siegerland und ruhrpott sind wieder verbunden! Vielen Dank an alle beteiligten!

Tobias B.

Startschuss für die Region. Nicht meckern…anpacken Es gibt noch viel zu tun!

Michael M.

Deutschland kann, wenn deutschland will.

Mattes C.

Danke für eure Schnelle Leistung!

felix b.

Mut zur brücke

Silvi S.

Ob Gedanken, Ideen, Wünsche, Anregungen, Vorschläge, Meinungen, Eindrücke, Kritik, Lob, Sorgen, Impulse, Fragen, Visionen oder Ärger: Schreiben Sie auf, was Ihnen durch den Kopf geht, und lassen Sie uns daran teilhaben.

Stimme Form

Geht–meinsam.

Wir stehen für ein starkes, innovatives und lebendiges Südwestfalen. Unsere unterschiedlichen Perspektiven und Tätigkeitsbereiche vereinen wir in einem gemeinsamen Ziel: unsere Heimat nachhaltig zu stärken und ihre Position als eine der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands weiter zu festigen.